Das kleine Zabler Nudelwissen

„Die Nudel stammt aus Italien“ – oder doch nicht? Wir erzählen’s Ihnen und plaudern ein wenig aus dem Nudel-Nähkästchen.

Hinter jeder Nudel, die jeden Tag in jedem Land dieser Welt gegessen wird, steckt vor allem eines: die Liebe zu einem der vielfältigsten Nahrungsmittel überhaupt. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken – und einige der interessantesten und überraschendsten Fakten haben wir hier für Sie zusammengetragen.

Wo wurde die Nudel erfunden?
Wo wurde die Nudel erfunden?

Auf diese Frage könnten Genießer in mehreren Ländern der Erde „Hier!“ antworten – und würden nicht lügen. Der bisher älteste Hinweis auf Nudeln fand sich zwar in einem etwa 4.000 Jahre alten Topf, der in China ausgegraben wurde. Man geht heute aber davon aus, dass Pasta in verschiedenen Spielarten unabhängig voneinander an mehreren Orten der Welt entstand. Übrigens: Das praktische Verfahren, frische Pasta zu trocknen, stammt aus Arabien. Dort wurde es um das 12. Jahrhundert herum erstmals angewendet, um die verderbliche, frische Ware als Reiseproviant mitnehmen zu können.

Wie viele Nudel-Sorten gibt es?
Wie viele Nudel-Sorten gibt es?

Weltweit sind rund 600 Nudel-Sorten bekannt. Allein in Italien sind es ca. 200 – da aber unzählige Sorten nach nicht veröffentlichten Familienrezepten gefertigt werden, lässt sich eine genaue Zahl nicht festlegen. Genießer in Deutschland können sich immerhin zwischen rund 60 Sorten entscheiden.

Verändern Nudeln beim Kochen die Größe?
Verändern Nudeln beim Kochen die Größe?

Gute Nudeln vergrößern beim Kochen ihr Volumen bzw. Gewicht – und zwar deutlich: Aus 100 Gramm getrockneten Nudeln wird über die Dauer der Garzeit in sprudelndem Salzwasser gekochte Pasta von ca. 300 Gramm Gewicht.

Wie viele Nudeln essen wir pro Jahr?
Wie viele Nudeln essen wir pro Jahr?

Ganze 8 kg Nudeln lässt sich jeder Deutsche pro Jahr schmecken. In den letzten 20 Jahren hat der Verbrauch damit konstant zugenommen. Bis zum Spitzenreiter Italien liegt aber noch ein großer Abstand: Dort sind es 25 kg pro Jahr – wenn auch mit sinkender Tendenz. Übrigens: Auf den Plätzen zwei und drei folgen international ein südamerikanisches Land (Venezuela) und ein afrikanisches (Tunesien).

Was bedeuten die Nudelnamen?
Was bedeuten die Nudelnamen?

Auch wenn die Namen von Nudeln vor allem nach viel Fantasie klingen, liefern sie bereits konkrete Infos zur Beschaffenheit mit. So hat Pasta, die auf „ette“ endet, eine schmale Form, während „oni“ auf dick deutet, „ini“ oder „ine“ auf dünn, „elle“ auf breit und „rigate“ auf geriffelt.