So gelingt die perfekte Nudel

Als Spezialisten für gute Nudeln können wir natürlich auch einiges über ihre Zubereitung erzählen.

Fest steht: Die richtige Kochzeit ist bei weitem nicht das Einzige, auf das man bei seiner Pasta achten sollte. Was sonst noch alles zählt, verraten wir Ihnen mit den folgenden Tipps. Sie sind die kleinen Geheimnisse, die das Kochen leichter und für den Genuss den entscheidenden Unterschied machen.

1. Großer Topf, viel Wasser
1. Großer Topf, viel Wasser

Nudeln mögen es weder eng noch sparsam. Spendieren Sie ihnen darum einen großen Topf, und rechnen Sie mit mindestens 1 Liter Wasser pro 100 g Nudeln. So haben die Nudeln genug Platz und Wasser, um unbedrängt voneinander gleichmäßig zu garen.

2. Wasser erst kochen, dann salzen
2. Wasser erst kochen, dann salzen

Ungesalzenes Wasser lässt sich schneller zum Kochen bringen, weil es einen niedrigeren Siedepunkt hat. Kocht das Wasser sprudelnd, lautet die Faustregel 10 g Salz pro Liter Wasser. Wichtig: Erst wenn ausreichend gesalzen ist, dürfen die Nudeln ins Wasser.

3. Rühren vermeidet verkleben
3. Rühren vermeidet verkleben

Wer während des Kochens hin und wieder umrührt, vermeidet, dass die Pasta verklebt. Nudelnester sollte man vorm ersten Rühren soviel Zeit geben, dass sie sich auflösen bzw. verteilen können. Ist zusätzlich genügend Platz im Topf, sorgt das sprudelnde Wasser für genug Bewegung, damit keine Nudel an der anderen haftet.

4. Ohne Öl kochen
4. Ohne Öl kochen

Öl sollte weder beim noch nach dem Kochen verwendet werden. Während des Kochens kann es kein Verkleben verhindern, weil es sich gar nicht erst mit Kochwasser mischt bzw. die Nudeln nicht erreicht, und nach dem Abgießen erzeugt es auf jeder Nudel einen Ölfilm, der jede noch so gute Sauce einfach abperlen lässt.

5. Nicht abschrecken
5. Nicht abschrecken

Schrecken Sie Nudeln nach dem Kochen niemals mit kaltem Wasser ab. So vermeiden Sie, dass die Wärme aus ihnen herausgespült wird und sie kalt auf dem Teller landen. Weit schlimmer: Wasser wäscht die Stärke von den Nudeln, die dafür sorgt, dass Sauce an ihnen haften kann. Genuss wird damit gleich doppelt verhindert.

6. Bissprobe machen
6. Bissprobe machen

Bei der Garzeit können Sie sich an der Packungsempfehlung orientieren. Gehen Sie aber nicht nur nach der Uhr, sondern auch nach ihrem persönlichen Gefühl: Eine Bissprobe hilft, den perfekten Gargrad zu finden.

7. Nachgaren einplanen
7. Nachgaren einplanen

Die Hitze in Nudeln, die gerade frisch aus dem Kochwasser kommen, lässt sie weitergaren. Sollen die Nudeln erst längere Zeit nach dem Kochen gegessen werden (z. B. bei Salaten), dürfen sie darum in kochheißem Zustand nicht abgedeckt werden. Stattdessen mit etwas Öl oder Butter durchrühren und offen abkühlen lassen. Das selbstständige Nachgaren kalkulieren Sie vorher mit ca. einer Minute weniger Kochzeit im Wasser ein.